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ÄNDERUNGEN IM ITALIENISCHEN PHOTOVOLTAIK-BEREICH

Die italienische Regierung sieht mit einem neuen Gesetz („DECRETO SPALMA INCENTIVI") signifikante Änderungen im italienischen Einspeisevergütungssytem des Photovoltaikbereichs vor, von dem insbesondere auch bestehenden PV-Anlagen betroffen sind. Unter anderem werden Unternehmen von Gesetzes wegen aufgerufen, bis Ende November 2014 für eines der neuen, rentabilitätssenkenden Vergütungssysteme zu optieren. Das AußenwirtschaftsCenter Mailand hat bereits mit mehreren lokalen Vertrauensanwälten rechtliche Möglichkeiten und Szenarien besprochen. Betroffene österreichische Unternehmen können sich bei Fragen gerne an das AußenwirtschaftsCenter Mailand, Piazza del Duomo 20, I-20122 Mailand, T +39 02 879 09 11, F +39 02 87 73 19, E mailand@wko.at, W wko.at/aussenwirtschaft/it, wenden.

 

 

 

 

 

NOTIFIKATION-ABNAHMEPFLICHT ENERGIE

Bitte beachten Sie die Notifizierung des Vereinigten Königreich betreffend eine Verordnung über die Verpflichtung zur Abnahme von Energie aus erneuerbaren Energiequellen 2015.

 

Nähere Informationen dazu sind abrufbar unter

 

Im Falle von Bemerkungen ersuchen wir um Mitteilung bis 03. Dezember 2014 an hesse@fmmi.at.

 

 

 

 

BMVIT STARTET AUSSCHREIBUNG „STADT DER ZUKUNFT“ – 3 MIO EURO FÜR INTELLIGENTE ENERGIELÖSUNGEN FÜR GEBÄUDE UND STÄDTE

Das Technologieministerium (BMVIT) startet die zweite Ausschreibung seines FTI-Programms "Stadt der Zukunft".
Neue Technologien sollen mithelfen, das Leben und Arbeiten, Verkehr und Produktion in den Städten umweltfreundlicher und energieeffizienter zu machen. Im Rahmen der zweiten Ausschreibung "Stadt der Zukunft" werden fünf Themenfelder und vier spezifische F&E Dienstleistungen ausgeschrieben.

Die Ausschreibung richtet sich an alle Personenkreise, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities befassen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.nachhaltigwirtschaften.at, www.smartcities.at sowie unter
www.ffg.at/ausschreibungen.

Einreichungen sind bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bis spätestens 29.01.2015 möglich.

 

 

 

HORIZON 2020 ENERGY: AKTUELLE ENTWICKLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

1) Vernetzungsevent Wissenschaft/Wirtschaft in Brünn: Smart Cities - Intelligent Systems for Energy and Transport, 15.10.2014 Der Wiener Wissenschaftsfond organisiert zusammen mit dem South Moravian Innovation Centre am 15. Oktober 2014 in Brünn einen Networking Event für die Region Wien, Brünn und Bratislava zum Thema "Smart Cities: Intelligent Systems for Energy and Transport". Neben Präsentationen zu dem geplanten Aktivitäten in diesen Regionen wird es am Nachmittag Projektvorstellungen geben, um sich gezielt kennen zu lernen.

Die Teilnahme am Event ist kostenlos - Anmeldefrist: 10.10.2014. Nähere Informationen finden Sie unter

 

2) Neue Joint Programmes der European Energy Research Alliance (EERA): In der European Energy Research Alliance (EERA) ist ein großer Teil der europäischen Energieforschung organisiert. Sie wurde 2008 im Rahmen des European Strategic Energy Technologies (SET) - Plan eingerichtet und ist auf europäischer Ebene ein wichtiger Akteur der strategischen Programmplanung für die Forschungspolitik und -förderung im Energiebereich. In Ergänzung der 15 bereits existierenden Arbeitsgruppen sind nun zwei neue Joint Programmes zu den Themen "Energy Efficiency in Industrial Processes" und "Energy System Integration" in Vorbereitung. Interessierte Forschungseinrichtungen, die an diesen Themen arbeiten, sind zu "Awareness meetings" im Oktober 2014 eingeladen, um sich über diese Initiativen und die Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren:

- Awareness meeting EERA JP on Energy Efficiency in Industrial Processes, 9. Oktober 2014 finden Sie hier

- Awareness meeting EERA JP on Energy System Integration, 13. Oktober 2014 finden Sie hier

Weitere Informationen zu EERA Joint Programmes finden Sie hier

 

3) SET-Plan Konferenz: Am 10. und 11. Dezember 2014 wird die SET-Plan Konferenz, die wichtigste europäische Veranstaltung zu Forschung und Entwicklung im Energiebereich in Rom, stattfinden. Der European Strategic Energy Technologies (SET) - Plan, der Strategieplan für die energietechnologische Politik in Europa, soll die Entwicklung und Einführung kostenwirksamer Technologien mit geringem CO2-Ausstoß beschleunigen und ist seit 2007 eine der wichtigsten Grundlagen für die Förderung der Energieforschung in den EU-Forschungsrahmenprogrammen. Auf der Konferenz in Rom wird die "Integrated Roadmap" vorgestellt, die als Aktualisierung des SET-Plans von EU-Kommission, Forschungsakteuren und den Mitgliedsstaaten erarbeitet wurde. Die Integrated Roadmap wird u.a. die Grundlage für die kommenden Ausschreibungen in Horizon 2020 im Bereich Energie sein.

 

Programm und Registrierung SET-Plan Conference 2014 finden Sie hier

Informationen zum SET-Plan finden Sie hier

 

 

 

 

ÖSTERREICHISCHE FORSCHUNGSFÖRDERUNGSGESELLSCHAFT (FFG)-PILOTPROGRAMM INNOVATIVES HEIZEN UND KÜHLEN HISTORISCHER GEBÄUDE – 1. AUSSCHREIBUNG

 

Mit 9. September 2014 startete das neue Programm  "Innovatives Heizen und Kühlen historischer Gebäude".

 

Ausgeschrieben sind Machbarkeitsstudien über das Heizen und insbesondere die Kühlung von historischen oftmals denkmalgeschützten Gebäuden der Burghauptmannschaft Österreich.

 

Die Machbarkeitsstudien und die darauffolgende Entwicklung von Prototypen bzw. prototypischen Systemen bilden die Basis für zukünftige kommerzielle Beschaffungen. Ziel ist es die Kosten- und Energieeffizienz sowie das Arbeitsklima in den Räumlichkeiten des Bundes zu verbessern, wobei innovative Ansätze untersucht werden sollen.

 

Richtwert für die Abgeltung der Studien sind 30.000,- bis 50.000,- EUR (brutto), zusätzlich werden herausragende Ideen mit 2.500,- EUR prämiert.

 

Bis zum 27. November 2014, 12:00 Uhr können Ideen für innovative Lösungen eingereicht werden.

Details zur Ausschreibung und Kontaktpersonen finden Sie hier

 

 

 

 

PRÄSENTATION "INNOVATIVE ENERGIETECHNOLOGIEN IN ÖSTERREICH - MARKTENTWICKLUNG 2013

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Highlights der Energieforschung" des BMVIT wurden unter dem Veranstaltungstitel "Erneuerbares Heizen und Kühlen" am 11.06.2014 in der Urania auch die aktuelle Zahlen zu Forschung und Marktentwicklung, nationale und Europäische Roadmaps sowie Schwerpunkte aus den IEA Implementing Agreements, präsentiert.

 

Weitere Informationen sowie die Vortragsunterlagen finden Sie hier

 

Den Endbericht "Innovative Energien in Österreich - Marktentwicklung 2013" finden Sie hier.

 

Die Präsentation "Marktstatitstik Innovative Energietechnologien" von DI Dr. Biermayer, TU Wien finden Sie hier

 

 

 

KLIMA- UND ENERGIEFONDS FÖRDERT SOLARE PROZESSWÄRME

Derzeit laufende Ausschreibung wendet sich gezielt an Gewerbe und Industrieunternehmen.


Im Rahmen der derzeit laufenden fünften Ausschreibung der Förderaktion des Klima- und Energiefonds „Solarthermie - Solare Großanlagen" werden Planung und Errichtung thermischer Solaranlagen mit einer Dimension von 100 bis 2.000 Quadratmetern Kollektorfläche in nachfolgenden fünf Anwendungsbereichen unterstützt:

 

  • Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben
  • Solarunterstützte Klimatisierung
    Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen
  • Hohe solare Deckungsrade in Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben
  • Neue Technologien und innovative Ansätze

 

Der Fördersatz liegt bei Ausschöpfung aller Zuschläge bei 50 % der umweltrelevanten Mehrinvestitionskosten (40% zuzüglich 5% für KMU's sowie 5% für besonders innovative Projekte). Die Förderung erfolgt durch nicht-rückzahlbare Investitionszuschüsse. Den Projekten mit Innovationszuschlag wird zusätzlich noch eine wissenschaftliche Begleitung durch ein Forscherteam finanziert. Maßnahmen zur Systemintegration für Prozesswärme-Solaranlagen werden mit maximal 50 % der umweltrelevanten Investitionskosten gefördert!

 

Die Einreichfrist endet am 25. September 2014. Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend. Die Anmeldung zum Beratungsgespräch erfolgt bei der klima:aktiv erneuerbare Wärme - Infohotline unter 03112/588612. Alle Einreichinfos finden Sie hier

 

Nähere Informationen darüber, für welche industrielle Prozesse und Branchen die Ausschreibung besonders relevant ist, sind  hier ersichtlich.

 

 

 

 

KLIMASCHUTZ-UNTERNEHMEN GESUCHT- BEWERBUNG BIS 15. OKTOBER 2014

Österreichische Unternehmen mit deutschen Niederlassungen, deren Produktion, Produkte und Dienstleistungen überdurchschnittliche energietechnische Standards aufweisen, können sich ab sofort um eine Mitgliedschaft im Verein "Klimaschutz-Unternehmen, der Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e.V.", bewerben.



Als Initiatoren der Gruppe zeichnen Bundesumweltministerium (BMUB), Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Unternehmen, die sich erfolgreich um eine Mitgliedschaft beworben haben, für ihre herausragenden Klimaschutz- und Energieeffizienzleistungen aus.


Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Verein der Klimaschutz-Unternehmen ist eine positive Entscheidung des Vereinsbeirats, in dem auch die Initiatoren vertreten sind. Weitere Informationen zu den Mehrwerten der Vereinsmitgliedschaft und zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.



Das Projektbüro der Mittelstandsinitiative Energiewende erteilt gerne weitere Auskünfte:

Ansprechpartnerin: Ulrike Poremski
Telefon: 030-20308-2246
E-Mail: poremski.ulrike@dihk.de

 

 

 

 

KLIMA- UND ENERGIEFONDS- START ENERGIEFORSCHUNGSPROGRAMM 2014

Programmstart des Energieforschungsprogramm 2014. Die Ausschreibung ist mit 30 Millionen Euro zur Einreichung innovativer FTE-Vorhaben dotiert.

 

Alle Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier

 

Am 10. Juni 2014 findet eine Informationsveranstaltung im Tech Gate Vienna statt. Die Veranstaltung richtet sich an VertreterInnen der Wirtschaft und Wissenschaft und an alle am Thema Energieforschung Interessierte.

 

Weitere Informationen und das aktuelle Programm finden Sie hier

 

 

 

DACHVERBAND ENERGIE-KLIMA HAT EINEN NEUEN OBMANN

LIM DI(FH) DI Gerhard Oswald einstimmig gewählt

 

Der DACHVERBAND ENERGIE-KLIMA hat am 7. Mai 2014 Herrn LIM DI(FH) DI Gerhard Oswald einstimmig zum neuen Obmann gewählt.

 

Oswald, der erst im vergangenen Jahr von der Bundesinnung Sanitär- Heizungs- und Lüftungstechniker in den Vorstand des DVEK entsendet wurde, folgt Dr. Ernst Hutterer, der seit 2011 an der Spitze des DVEK stand.

 

Unterstützt wird Oswald, der in St. Andrä im Lavanttal Inhaber der OSWALD GmbH ist, von seinen Stellvertretern KommR Ing. Roman Weigl, MSc (ObmannStv. FV Ingenieurbüros) und KommR Ing. Peter Markuzy jun. (BI Elektro-, Alarmanlagentechnik sowie Kommunikationselektronik).

 

 

 

NEWSLETTER DVEK 2_2014 ZUM DOWNLOADEN

NEWSLETTER_DVEK_2_2014.pdf

 

 

 

 

PETITION SONNENSTROM

Bereits mehr als 30.500 Unterstützer auf www.sonnenzukunft.at

 

Mit 24. Februar wurde in einem Erlass des Finanzministeriums festgelegt, dass der Eigenverbrauch von photovoltaisch erzeugtem Strom ab einer Menge von 5.000 Kilowattstunden mit einer Abgabe von 1,5 Cent belegt werden soll.

Der Erlass basiert auf einer gesetzlichen Regelung aus dem Jahre 1996 und wird erst jetzt, durch den deutlichen Ausbau von PV-Anlagen, effektiv schlagend.

 

Das DVEK-Mitglied Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) hat eine Petition gegen die Besteuerung von Eigenverbrauch von Solarstrom gestartet. Diese Petition haben inzwischen 30.500 Menschen unterzeichnet.

Auch der DVEK unterstützt diese Aktion.

 

Das Finanzministerium hat in Verhandlungen zugestanden, dass die Grenze auf 25 kWp Leistung bzw. 25.000 kWh Freigrenze angehoben wird. Diese Gesetzesänderung könnte noch vor dem Sommer durch das Parlament gehen. Derzeit verweigert der Koalitionspartner SPÖ die Zustimmung.

 

Um dem Vorschlag des Finanzministeriums Nachdruck zu verleihen laden wir auch Sie ein, die Petition auf www.sonnenzukunft.at zu unterschreiben.

 



MACHINERY & METALWARE 01/2014 "ERNEUERBARE ENERGIEN"

Das aktuelle Branchenmagazin des Fachverbandes Maschinen & Metallwaren Industrie zum Downloaden

 

 

 

KENIA: MASSIVER AUSBAU VON PHOTOVOLTAIK- UND WINDKRAFTANLAGEN GEPLANT

Mehr als die Hälfte des Energiebedarfs Kenias soll durch Photovoltaik abgedeckt werden. Dafür hat die Regierung bereits neun Standorte vorgesehen. Der Bau der Anlagen, wofür insgesamt USD 1,2 Mrd. veranschlagt wurden, soll noch in diesem Jahr beginnen - die erste Planungsphase ist nahezu abgeschlossen. Die Baukosten werden in einer Kooperation zwischen dem Staat und privaten Firmen von beiden Seiten zu jeweils 50 % getragen.

Neben dem massiven Ausbau von Photovoltaikanlagen plant Kenia auch den Bau des größten Windparks in Subsahara-Afrika. Dieser soll in der Nähe des Turkana Sees entstehen und bereits 2015 in Betrieb genommen werden.

Durch die von der Regierung gesetzten Maßnahmen ergeben sich gute Geschäftschancen für österreichische Firmen in der Planung und Errichtung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen.

 

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an das AußenwirtschaftsBüro Nairobi.

 

 

 

GREEN TECH REPORT 2013

Green jobs Austria hat dieses Jahr gemeinsam mit dem Umweltbundesamt bereits den zweiten green tech report veröffentlicht. Der green tech report 2013 behandelt das Thema Innovative erneuerbare Energien in Betrieben.

Weitere Informationen und den Report zum Download finden Sie hier

 

 

 

 

WIRTSCHAFT TRIFFT FORSCHUNG - NEUE PLATTFORM FÜR ÖKO-INNOVATIONEN

Die neue Plattform ECOWEB bietet Informationen über 1000 innovative Forschungsergebnisse aus EU-Forschungsprojekten aus den Bereichen, Umwelt, Energie und Gesellschaft.

 

ECOWEB wurde von der ÖGUT gemeinsam mit einem multinationalen Konsortium aus Österreich, Frankreich, Deutschland und Italien erarbeitet und wird von der Europäischen Kommission durch das 7. Forschungsrahmenprogramm gefördert.

 

Sie finden die Plattform ECOWEB unter

 

 

 

ÖSTERREICHISCHER FORTSCHRITTSBERICHT ENERGIEEFFIZIENZ 2013

Am 3. Mai 2013 wurde der Österreichische Fortschrittsbericht Energieeffizienz 2013 veröffentlicht.

 

Der Bericht musste erstellt werden, da die Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU (EED) in Artikel 24 Abs. 1 fest legt , dass jeder Mitgliedstaat bis zum 30. April eines jeden Jahres einen Fortschrittsbericht zu legen hat. Die Inhalte dieses Berichts sind im Anhang XIV der Richtlinie festgehalten. Für den ersten Fortschrittsbericht gemäß EED hat jeder Mitgliedstaat - neben den Erfordernissen gemäß Anhang XIV Teil 1 a) - auch das nationale indikative Einsparziel gemäß Artikel 3 bekanntzugeben.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier 

 

 

  

WIFO STUDIE-ÖSTERREICHISCHE UMWELTTECHNIKINDUSTRIE

Die aktuelle WIFO-Studie Österreichische Umwelttechnikindustrie Export-Wettbewerbsfähigkeit-Innovation, die am 13. März 2013 in der Wirtschaftskammer Österreich präsentiert wurde, finden Sie hier

 

 

 

GASMONITORING-VERORDNUNG 2013

Die Gasmonitoring-Verordnung 2013 - GM-VO 2013 - wurde am 26. Februar 2013 im Bundesgesetzblatt verkündet.
Den vollständigen Verordnungstext erhalten Sie hier

 

 

 

 

 

ENERGIEEFFIZIENZ RICHTLINIE

Nach langen Verhandlungen einigten sich Rat, EU Parlament und EU Kommission (KOM) am 13. Juni über die Energieeffizienz Richtlinie, mit der die EU ihrem Ziel, bis 2020 um 20% weniger Energie zu verbrauchen, näher kommen will.

Derzeit wird der Text der Einigung juristisch und sprachlich überarbeitet, danach folgt die formale Annahme in EU Parlament und Rat, die voraussichtlich Anfang Herbst stattfindet. Nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU (Herbst 2012) haben die Mitgliedstaaten 18 Monate Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Zum Inhalt der Richtlinie:

 

Artikel 3 - nationale Energieeffizienzziele
Gemäß Artikel 3 haben die MS indikative nationale Energieeffizienzziele fest zu legen. Das Ziel kann entweder in Form von Primär- oder Endenergieverbrauch, Primär- oder Endenergieeinsparung oder Energieintensität ausgedrückt werden, muss der Kommission jedoch in Form von Primär- und Endenergieeinsparung gemeldet werden. Bei der Zielsetzung sollen die MS auch die Maximalverbrauchsziele der EU bis 2020 (1474 Mtoe Primärenergie oder 1078 Mtoe Endenergie berücksichtigen. Auch die von MS bereits gesetzten Maßnahmen sowie die nationalen Umstände können berücksichtigt werden. Bis Mitte 2014 soll die KOM untersuchen, ob die Anstrengungen der MS ausreichen, dass EU-Ziel zu erreichen.

 

Artikel 3a - langfristige Gebäudesanierung
Zusätzlich gibt es einen neuen Artikel 3a zur langfristigen Gebäudesanierung. Die Mitgliedstaaten legen hierzu eine nationale Strategie vor. Die erste Version der Strategie wird Ende April 2014 als Teil der nationalen Aktionspläne veröffentlicht, danach wird sie alle drei Jahre aktualisiert.

 

Artikel 4 - Vorbildwirkung öffentlicher Gebäude
Ab Anfang 2014 müssen die MS gemäß Artikel 4 der RL 3% des Gebäudebestands (bis Juli 2015 ab 500 Quadratmeter, dann ab 250 Quadratmeter) im Gebrauch oder Besitz von Bundesbehörden energetisch sanieren. Gebäude mit den niedrigsten energetischen Standards sind prioritär zu sanieren. Allerdings dürfen MS auch andere äquivalente Maßnahmen ergreifen.

 

Artikel 6 - Energieeinsparverpflichtung
Gemäß Artikel 6 müssen die MS sicher stellen, dass Energievertriebsunternehmen oder Verteilnetzbetreiber ab 2014 und bis Ende 2020 durch ein Verpflichtungssystem Einsparungen erzielen. Diese müssen neuen Einsparungen von 1,5% der jährlichen Verkaufsmenge an Endkunden entsprechen.  Die Maßnahmen zur Erreichung des Zielwerts sind  dabei - in bestimmten Grenzen - dem MS überlassen.

 

Artikel 7 - Energieaudits und Energiemanagementsysteme
Gemäß Artikel 7 müssen die MS kosteneffektive Audits für alle Endkunden forcieren. Diese müssen von qualifizierten und/oder akkreditierten Experten oder durch nationale Behörden durchgeführt werden. Sofern die MS über eine System zur Qualitätskontrolle verfügen, dürfen Audits auch von „in-house" Experten durchgeführt werden. Minimalkriterien für diese Audits sind von den MS an Hand von in der RL angeführten Prinzipien (Annex Va) zu bestimmen.
Ein Audit alle vier Jahre durchzuführen, erstmals drei Jahre nach Inkrafttreten der RL. Unternehmen mit Energie- oder Umweltmanagementsystemen sind davon ausgenommen wenn das Managementsystem ein Audit beinhaltet. Energieaudits dürfen auch Teil eines breiteren Umweltaudits sein.  

 

MS müssen auch Programme entwickeln, die für KMU Anreize schaffen, sich einem Energieaudit zu unterziehen und danach die Vorschläge auch umzusetzen. MS können für KMU auch Fördersysteme errichten, um die Kosten (Audit und Investitionen) zu decken und müssen sie auf Beispiele aufmerksam machen, wie Managementsysteme ihnen helfen könnten.

 

Artikel 8: Messung und Informationsbereitstellung (Smart Meter)
Artikel 8 sieht die Ausstattung der Endkunden mit Zählern, die die tatsächliche Nutzungszeit und den tatsächlichen Energieverbrauch widerspiegeln, nur sofern technisch und finanziell machbar und in angemessenem Verhältnis zu den Mehrkosten vor.

 

Artikel 10 - Effizientes Heizen und Kühlen (KWK)
Bis Ende 2015 und dann alle fünf Jahre müssen MS gemäß Artikel 10  nach Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse das Potenzial für den Ausbau von KWK sowie Fernwärme und -Kälte beurteilen und der Kommission melden. Wo diese Bewertung ein Potenzial erkennt, muss der MS adäquate Maßnahmen ergreifen, um Anreize zur Nutzung von effizienten Kühlungs- und Heizsystemen zu schaffen.

 

Bei geplantem Neubau/Umbau von Kraftwerken größer als 20 Megawatt besteht eine Verpflichtung zu einer Kostenanalyse zum Einsatz von KWK. Ausnahmen gelten beispielsweise für gewisse Spitzenlastkraftwerke. Mitgliedstaaten sollen die geltenden Genehmigungskriterien für Anlagegenehmigungen dahingehend ändern, dass die Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analysen künftig Berücksichtigung finden. Ausnahmemöglichkeiten bestehen weiterhin, wenn zwingende Gründe gegen den Einsatz von KWK sprechen.

 

 

KOM MITTEILUNG ZU ERNEUERBAREN ENERGIEN

 

Am 6. Juni 2012 hat die Europäische Kommission ihre Politik im Bereich erneuerbare Energien in einer Mitteilung vorgestellt, in der die Optionen für den Zeitraum nach 2020 aufgezeigt, die Marktintegration der erneuerbaren Energien bekräftigt und die Notwendigkeit der Zunahme ihres Anteils an der Energieerzeugung hervorgehoben wird. Weiters fordert die Europäische Kommission einen besser koordinierten europäischen Ansatz bei der Festlegung und der Reform von Förderregelungen und die Intensivierung des Handels mit erneuerbaren Energieträgern zwischen den Mitgliedstaaten.

 

Vier wesentliche Maßnahmen will die Kommission im Anschluss an diese Mitteilung durchführen:

 

  • Fortsetzung der Förderung der Integration der erneuerbaren Energien in den Energiebinnenmarkt und Vorkehrungen für Investitionsanreize auf dem Stromerzeugungsmarkt
  • Ausarbeitung von Leitlinien, die beste Praktiken und einschlägige Erfahrungen im Zusammenhang mit Förderregelungen zum Gegenstand haben, um zu Vorhersehbarkeit, Kosteneffizienz, der Vermeidung nachweislicher Überkompensation und einer größeren Kohärenz zwischen den Mitgliedstaaten beizutragen
  • Unterstützung einer verstärkten Nutzung der Mechanismen der Zusammenarbeit und entsprechende Umsetzungshinweise, damit die Mitgliedstaaten ihre rechtsverbindlichen Ziele durch den Handel mit erneuerbaren Energieträgern erreichen und so ihre Kosten senken können
  • Gewährleistung der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die energiepolitische Zusammenarbeit im Mittelmeerraum, da ein integrierter regionaler Markt der Maghreb-Länder Großinvestitionen in der Region erleichtern und zusätzliche Importe von Strom aus erneuerbaren Energiequellen nach Europa ermöglichen würde.

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

EUROPÄISCHE KOMMISSION GENEHMIGT ÖKOSTROMGESETZ

Am 8. Februar 2012 hat die Europäische Kommission das neue Ökostrom-Gesetz genehmigt. Dieses soll die Basis für den weiteren massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien in Österreich schaffen. "Das ist eine gute Nachricht für den Standort Österreich, der durch das Ökostromgesetz deutlich aufgewertet wird", sagt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner zum positiven Ergebnis der beihilfen- und wettbewerbsrechtlichen Prüfung, die im Unterschied zum Ökostromgesetz 2008 sehr rasch und ohne Auflagen erfolgt ist.

 

Aufgrund der Entscheidung der Kommission kann mit 1. Juli der zweite Teil des Ökostromgesetzes mit der Aufstockung der jährlichen Förderung von 21 auf 50 Millionen Euro pro Jahr in Kraft treten. Der erste Teil des Gesetzes wurde mit dem Abbau der Wartelisten bei den Wind- und Photovoltaikanlagen im Vorjahr bereits umgesetzt. "Durch die jetzt akzeptierte Verdoppelung des

Fördervolumens für neue Ökostrom-Anlagen lösen wir milliardenschwere Investitionen in grüne Technologien aus und können noch stärker von Öko-Innovationen profitieren. Gleichzeitig unterstützt das ebenfalls genehmigte neue Finanzierungsmodell die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie. Damit werden Nachteile gegenüber anderen EU-Ländern wie Deutschland oder Frankreich verhindert, was gerade im aktuellen Konjunkturklima besonders wichtig ist", so Mitterlehner.

 

Nach dem im Vorjahr erfolgten Abbau der langen Anlagen-Warteliste, wodurch knapp 430.000 Haushalte zusätzlich mit grünem Strom versorgt werden können, steigt die jährliche Förderzuwachssumme für neue Anlagen heuer von 21 auf 50 Millionen Euro. Um der technologischen Entwicklung Rechnung zu tragen und eine Überförderung zu vermeiden,

sinkt diese Summe jährlich um eine Million Euro bis auf 40 Millionen

Euro.

Das Fördervolumen wird auf Basis einer Potenzialanalyse aufgeteilt, um einen optimalen Energiemix zu erreichen. Für Wind stehen künftig 11,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, für Biomasse- und Biogas zehn Millionen Euro, für Photovoltaik acht Millionen Euro sowie für Kleinwasserkraft 1,5 Millionen Euro. Weitere 19 Millionen Euro gehen in einen "Resttopf", der flexibel unter Wind und Kleinwasserkraft sowie unter kosteneffizienten Photovoltaik-Anlagen, die den erzeugten Strom in erster Linie selbst verbrauchen, aufgeteilt wird. Unabhängig von diesem Topf gibt es für Kleinwasserkraft jährliche Investitionszuschüsse von 16 Millionen Euro.

 

Das neue Finanzierungsmodell berücksichtigt die Anliegen der besonders im internationalen Wettbewerb stehenden energieintensiven Industrie und der damit verbundenen Arbeitsplätze,

indem die Ökostromentgelte künftig an die Netztarife gekoppelt werden. Gleichzeitig gibt es auch für rund 300.000 einkommensschwächere Haushalte eine Deckelung der Ökostromzuschläge.

 

"Durch unsere Ausbauoffensive wird sich der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf rund 85 Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Damit ist Österreich europaweit Spitzenreiter. Schon ab 2014 brauchen wir bilanziell keinen Atomstrom mehr zu importieren", betont Mitterlehner. "Gleichzeitig übertreffen wir auch die Ziele der Energiestrategie Österreich und des Nationalen Aktionsplans für Erneuerbare Energien, deren Anteil am Bruttoendenergieverbrauch auf über 35 Prozent steigen wird", so Mitterlehner abschließend.

 

Die Kundmachung des Inkrafttretens des ÖSG 2012 im Bundesgesetzblatt finden Sie hier.

 

 

 

EUROPÄISCHE BIOMASSEKESSELSTANDARDS IN BRITISCH KOLUMBIEN

Die Sicherheitsbehörde der Provinz British Columbia hat sich in einem bahnbrechenden Übereinkommen mit TÜV Österreich über die Anerkennung europäischer Biomassekesselstandards geeinigt. Die Vereinbarung gilt für Biomassekessel ab einer Leistung von 100 KW. Folgende europäische Normen und Direktiven finden in dem Abkommen Berücksichtigung:

EC Directive 2006/42/EC
Pressure Equipment Directive 2006/95/EC
EC Directive 94/9/EC
EC Directive 2004/108/EC
EN 303-5
EN 12952
EN 12953

Weitere Informationen erhalten Sie hier.